Bork

Bork 22.05.-23.05.2004

Oh wie ist es schön, oh wie ist es schön, - so was hat man lange nicht gesehen… SOMMER! SAND! Und endlich wieder Beach….
Am 21.05. sollte es losgehen, das erste Beachturnier in der Saison 2004 in Selm-Bork war zum Greifen nahe…
Die Sandteufel Köln trafen sich in neuer Formation bei Nin in Bochum, um gemeinsam die Reise anzutreten. Vollgepackte Autos, Unmengen an Proviant und mit ziemlich guter Laune im Gepäck trafen wir in Bork freitags abends ein. Kurz über´n Platz zum Zeltplatz geschlendert um unser Lager zu errichten. Die Zelteverteilung war längst klar: Uschi und Susi, Chibby, Inge-Müller und Tati, Juli und Claudi, Nici und Nin in Nin´s neuem, zum Geburtstag erworbenem Zelt. Zelt?? Prima, vergessen, ich glaube das stand noch im Keller. Kurz geärgert, dann hat Claudi sich angeboten, mal eben das Zelt holen zu fahren. Wieder in Bork angekommen, glühte der Grill, die Zelte standen und das CAB – unser Beachgetränk 2004 – floss. Es gab viel zu erzählen; was sind unsere Ziele, wie stellen wir die Mannschaft auf und was wollen wir erreichen?! Einziges Manko: Es war scheiß kalt!!!!
Gegen 23 Uhr war es in der Runde so kalt, dass man sich entschloss ins Partyzelt zu wechseln - das musste doch einfach wärmer dort sein!! Gesagt getan, die Bande schlenderte ins Zelt und wurde gleich mit Brings - Super jeile Zick in Verzückung gebracht. Mit Hilfe dieses gelungenen Einstiegs war auch die Tanzfläche nicht mehr sicher und die Runden Drecksack kamen. An der Theke lernte man auch Cotte – einen Spieler der SELECAO Bork kennen, der an diesem Abend hinter der Theke kellnerte! Besonders Nici hinterließ mit ihrem fröhlich freundlichem „HIIIIIIIIII“ einen mehr als denkwürdigen Eindruck! Gegen 2 Uhr nahm die Rasselbande dann den letzten XUXU-Absacker an der Theke und ging zu den Zelten!
Die Temperaturen schienen in den drei Stunden noch einmal um mindestens 10°C gesunken, denn nicht eine Teufelin konnte vor Kälte schlafen! Erschwerend kam hinzu, dass Gordy von den Freunden der Sonne von seinen Kollegen die Nacht über an den Pfosten eines Tores gefesselt wurde und die ganze Nacht durch Parolen wie „Eure Zelte werden brennen, bindet mich los, ich werde erfrieren“ schrie….Wer Schlaf fand konnte sich also glücklich schätzen….

Um 7 Uhr ging man geschlossen heiß duschen, es war ohnehin nicht mehr auszuhalten, alles erinnerte an kalte Herbstabende.
Anschließend wurde ausgiebig gefrühstückt und sich zum Spielfeldrand begeben!

Nin, die zu der Zeit noch verletzt war, mimte den COACH, unschwer zu erkennen an Sonnenbrille und ständigem Bierkonsum. Das erste Spiel bestritten wir gegen die Wattwürmchen aus Hamm. Erste Halbzeit verloren, zweite Halbzeit gewonnen – logische Konsequenz: PENALTY…. Wie sich im Laufe der Saison das ewige „losen“ im Penalty einbürgern sollte, kam es auch hierbei zu einer Niederlage – das erste Spiel somit 1:2 verloren. Im nächsten Gruppenspiel mussten wir uns dem Team 2000 Bremen 2:0 geschlagen geben. Im letzten Gruppenspiel jedoch konnte man gegen eine hiesige Mannschaft einen 2:0 Sieg einfahren! Der Samstag schien in sofern gerettet, als dass man als bester Dritter der drei Gruppen sich ins Viertelfinale qualifiziert hatte!

Zwar war es den ganzen Samstag über windig und kalt, doch schien wohl die Sonne durch die Wolkendecke hindurch, so dass alle Sandteufel Köln einen gehörigen Sonnenbrand im Gesicht hatten! Juli hat es leider mal wieder am schlimmsten getroffen: unser Rotschopf musste sich vier von fünf Stunden am Lagerfeuer-Grill mit Aftersun versorgen, nicht aber in einem normalen Pensum, nein, sie hat es sich vorsichtshalber mal mega fett ins Gesicht geschmiert. Sah, na ja, sagen wir mal…ein wenig komisch aus!

Gegessen, gequatscht und gelacht ging es wieder ab ins Zelt…gestern schon gut gelaunt der Dinge geweilt die da kamen, waren wir heute schon bekannt wie bunte Hunde…. Auch konnten wir wieder unseren Stehtisch am Rande der Tanzfläche ergattern, den wir bereits die Nacht vorher unter Beschlag genommen hatten. Zu unserer Überraschung waren uns Fans wie Heinz-Gerd, Micha, Marco, Steini und Andrea Schulz nachgereist, so dass sich unsere Runde dann noch um einige „Friends“ vergrößerte! Der Abend war lustig, viel getanzt und Leute kennen gelernt. So trat hier der sagenumworbene „Ekel-Meschmet“ von den Freunden der Sonne zum ersten Mal in Erscheinung….Leider schien er so penetrant, dass Tati ihn nach mehrmaligem Ermahnen letzten Endes durch´s gesamte Festzelt schubsen musste – na, man tanzt auch nicht einfach ohne Rücksicht vor Tatis Füßen rum!!!!! J
Ich möchte mal sagen, dass lag wohl an der Mannschaft, denn auch der leicht beschränke Torwart ließ es sich nicht nehmen, einigen dermaßen auf die Nerven zu gehen, dass Tati kurz vor´m explodieren war!!! Ansonsten gibt es zu berichten, dass die Musik und die Stimmung ziemlich gut war, die dann ihren Höhepunkt erreichte, als Susi Rowdy von Team Apfel zurecht wies und er sich kurz darauf sämtliche Telefonnummern aller Mädels aufschrieb und mal hier und mal da rumknutschte  – er war halt einfach „zu hot“ auf der Tanzfläche…. J
Zu späterer Stunde, als der Andrang im Zelt eher überschaubar war, gesellten sich mehrer zu den Sandteufeln und es ging „DER RUNDGESANG“ in unsrem Kreis herum. Alle, wirklich alle abrufbare Lieder wurde gesungen und geträllert, viele Runden vergingen, ehe man um 5 Uhr aus dem Zelt geworfen wurde. Ein paar Bier an der Theke ehe uns ein ziemlich heftiges Gewitter überraschte! Es regnete Bindfaden, was einige zum Gehen veranlasste. Nici und Nin jedoch hielten die Stange und schlossen den Platz ab…. Als es um 6 Uhr langsam dämmerte hat Nin den Security-Mann nach Hause geschickt; schließlich wäre sie ja noch da und würde für Ruhe und Ordnung sorgen. Mit Prae von den Selecaos noch Brötchen für die Truppe besorgt und Punkt 8 Uhr zum Wecken aufgerufen! Danke an Prae, der wahrscheinlich immer noch Geld für die Brötchen bekommt….

Sonntag dann im Viertelfinale gegen den amtierenden Deutschen Meister SANDGIRLS DORTMUND gespielt, und in Relationen gesehen „recht knapp“ mit 9:12 und 16:10 beide Halbzeiten verloren. Auch um die Platzierungsspiele gelang uns kein Sieg mehr, so dass am Ende des Tages ein 8. Platz für uns raussprang und: DIE ERSTEN Punkte!!!!!!!!!!!!! Bis dato wurde sich nicht richtig mit dem Spielmodus beschäftig, doch als am Montag dann die Sandteufel als derzeitig 8. beste Deutsche Beachmannschaft im Internet zu sehen war, hatte man Blut geleckt! Das Ziel, einen tollen Sommer mit Priorität Feiern und zwischenmenschlicher Geschlossenheit zu genießen, wurde um eine weiteres ergänzt: man wollte, so gut es ging, oben mitspielen…. Aber das war noch ein weiter Weg….