Cuxhaven

Cuxhaven 30.07.-01.08.2004

Unsere Fahrt sollte am Freitag gegen 13 Uhr beginnen. Geplant war, dass die Mädels um 13 Uhr bei Susi stehen würden und es dann ab nach Cuxi ginge. Doch leider hat Uschi einen Schuh zu Hause vergessen, so dass sich das Ganze zuerst nur um einige wenige Minuten verzögerte. Dann bei Susi angekommen, wurde der Wagen beladen und es konnte losgehen. Gut, dass Bärbel uns ihren Kombi geliehen hatte, der auch noch glücklicherweise mit Klima ausgestattet war, denn es war nicht auszuhalten in der Hitze. Wir fuhren dann erstmal zum Opalka auf die Tanke und haben getankt, sowie noch mal etwas Luft in die Reifen gelassen. Nin besorgte derzeit einen Kasten Mixery im Getränkeladen und ließ den armen, kleinen, dicken Jungen in der Bullenhitze den Kasten vom Getränkeladen bis zur Tanke schleppen – man hat ja für alles seine Leute, ne Nin!?
Gegen 13.30 Uhr fuhren wir dann endlich los. Unterwegs in Beckum am Mc Donald´s
haben wir uns dann mit Nici und den Friends, Marco und Hannes, der Sandteufel getroffen. Ach, und unseren Hexer haben wir auch noch eingesammelt….wie konnte ich ihn nur vergessen!? Jetzt konnten wir aber immer noch nicht nach Cuxi durchstarten, da unser Timi sich auch noch mit uns treffen wollte. Ihn sammelten
wir in…..hm, keine Ahnung wo, ein und fuhren dann erstmal zum nächsten Mc´s und
haben gepflegt gegessen.
Dann ging es aber wirklich los und gegen 19 Uhr waren wir in Cuxi. Nun standen wir aber vor dem großen Problem: wie bekommen wir unsere ganzen Sachen schnellstens vom Parkplatz über die Düne zu unserem Zeltplatz? Aber wir sind ja alles schlaue Kerlchen und bildeten eine Kette ab der Kuhle, die Düne rauf, wieder runter, zum Zeltplatz. OK, die Leute, die da mit ihren Fahrrädern lang gefahren sind, haben unsere Kette ab und an mal unterbrochen, aber ansonsten hat alles wunderbar funktioniert. Als dann unsere Klamotten, die insgesamt ca. 427 kg gewogen haben, auf unserem Zeltplatz lagen, machten sich alle an ihre Zelte und fingen an diese aufzubauen. Susi nahm sich mit Marco und Hannes den Pavillon vor und gab noch schön Kommandos: „Stange 1 und 2 müssen zusammen, dann 3 – 4 – 3 und 5 und 6 gehören zusammen.“ Die Jungs und Susi alles schön zusammengesteckt und – ja, was hat die Susi Feines vergessen? RISCHTISCH, die Verbindungselemente. Toll gemacht, Susi. Das war es dann mit dem Pavillon für diese Wochenende.
Mit Schrecken mussten wir auch feststellen, dass wir kaum noch Bier hatten für diesen Tag, weil schon einiges auf der Fahrt wegging. Es wurde dann noch lecker Becks besorgt, was glaube ich, niemand wirklich mochte.
Egal, feiern können wir immer. An diesem Abend gingen 4 (!) Flaschen Wodka und ca. 4 Kästen Bier weg. Dementsprechend war auch die Stimmung. Ach ja, und der köstliche Wodka-Wackelpudding von Susi auch. Zum Glück war Spriddi von den Beachbuffies da, der mochte den Wackelpudding wirklich!!! Besuch hatten wir auch von den beiden Xuxu´s Olli und Kannix, sowie dem Isotope Niels, der mit einem leckeren Jagdbitter kam. Bäh, wer hat davon eigentlich getrunken?
Es war aber wie immer sehr lustig, wir haben gesungen, getanzt und – natürlich gab es auch wieder bei „time of my life“ die berühmte Hebefigur.
Zwischendurch waren wir Sandteufel bei den Beachbuffies eingeladen, wo es aber nicht wirklich lustig war, so dass wir uns nach einiger Zeit wieder zu unserem Platz begeben haben. Uschi, Susi, Hannes und Marco haben einen kleinen Abstecher zum
Strand gemacht, wo Uschi dann endlich das schon seit langem heiß ersehnte Bild von unserem Freund der Sonne „Ekel-Meschmet“ (wie wir ihn liebevoll nennen) machen konnte. Das ist übrigens nur für dich, Nin!
Dann ging es für die 4 noch kurz zum Wasser, weil Uschi ein bisschen mit ihren Füßen dort plantschen wollte. Susi unterhielt sich derweil so angeregt mit den beiden Jungs, dass ihnen nicht aufgefallen ist, dass Susi sich während ihrer Unterhaltung einige male „entleerte“.
Zurück an den Zelten ging die Party weiter und es wurde wie immer gaaaanz früh.

Am nächsten morgen war nichts, wie es war bzw. wie es sein sollte. Danke, Nici, dass du den Platz erstmal aufgeräumt hast – muss ausgesehen haben wie nach einem Krieg. Und die einzigen Mädels, die „zu Hause“ alleine geschlafen haben, waren unsere beiden Mädels Chibby und Inge Müller. Die waren offensichtlich von ihrer nächtlichen bzw. morgendlichen Schwimmaktion („Ist es euch auch schön warm, Mädchen?“) so erschöpft, dass sie brav in ihr Bett gegangen sind.
In Uschi´s und Susi´s Zelt lagen Hannes, Marco und Uschi. Dann hörte man eine holde Stimme aus Marcos Zelt rufen „Susi, hilf mir, ich kann nicht aufstehen, der
Niels liegt auf meinen Haaren“. Susi öffnete das Zelt und dort lagen tatsächlich Nin, Niels und eine halbvolle Flasche Mümmelmann. Dann wurde Niels weggerollt und Nin konnte endlich aufstehen.

Tagsüber feuerten wir die Blues Brothers an, die es schließlich auch bis ins Halbfinale schafften und dann gegen die Sandman´s aus Leverkusen verloren und somit den 4. Platz bei der DM erreichten.
Was haben wir eigentlich sonst noch den ganzen Tag gemacht? Kann mich nicht erinnern, aber abends waren wir dann im berühmt berüchtigten Paulaner Keller. So toll war es nicht, aber einmal wurde herzhaft über eine unserer 5-Euro-Wetten gelacht. Darf ich das eigentlich erzählen? Ach, was soll´s…das Tagebuch bleibt ja unter uns.
Also, da gab es diesen eben schon mal kurz erwähnten Spriddi. Nin sollte ihn im Vorbeigehen an sich ziehen und einfach küssen – für 5 Euro!!! Marco half dem jungen Glück ein wenig nach und sprach Spriddi an, der dann auch zu unserer Runde kam. Nin griff ihn gleich am Hals, streckte ihren Kopf in seine Richtung und man hörte sie noch sagen: „Ich muss dich jetzt küssen“, doch der arme, kleine Spriddi war so geschockt (man hätte sein Gesicht und seine Augen mal sehen sollen….ich glaube sogar, dass sich seine unübersehbare Zahnlücke für kurze Zeit zusammengezogen hat :0)) und drückte seinen Kopf entgegen Nin´s Ziehen und somit hat sie die 5 Eus leider nicht gewonnen. Ist nicht wirklich lustig, wenn man nicht dabei gewesen ist, aber wenn ich noch daran zurückdenke, kann ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen.
Chibby, Inge Müller und Uschi sind zwischendurch so hungrig gewesen und haben sich dann auf den Weg gemacht, um noch etwas Essbares zu ergattern. Aber natürlich hat in dem Kurort Duhnen um 2 Uhr nachts nichts mehr geöffnet. Es erklärten sich aber einige junge Männer bereit, den Mädels Döner zu besorgen und so warteten die 3 oben vor dem Paulaner Keller auf ihren Döner. Irgendwie hat das ziemlich lange gedauert…ich schätze über eine Stunde, weil der Verlobte (Sammy von den Beachbuffies) von Inge Müller die Susi in dieser Zeit mindestens 28mal gefragt hat, wann Inge denn wiederkäme.
Wie auch immer, Hannes, Marco und Susi wollten zurück zu den Zelten und wollten den auf ihren Döner wartenden Mädels bescheid geben. Doch die waren nicht aufzufinden, so dass sich die Jungs und das Mädel alleine auf den Weg gemacht haben. Und in dieser Zeit haben Hannes und Susi sich eine sehr exzellente Choreografie einfallen lassen….den „PIIIIEEEEEEEEP“- Tanz! Ein Traum, sag ich euch! (Der Name musste dieses Tanzes musste leider zensiert werden)
Endlich an den Zelten angekommen, haben sich alle schnell ins Bettchen gelegt und Susi fing schön an zu schlummern als Uschi plötzlich auch ins Zelt kam und anfing Susi zu erklären, wie das nun mit den Dönern war und wo sie den gegessen haben. Uschi merkte allerdings erst sehr spät, dass Susi dies in diesem Moment nicht im Geringsten interessiert hat, weil sie gerne schlafen wollte. Und als von Susi nicht mehr als ein „aha“ kam, ist auch Uschi auf den Trichter gekommen und sagte, dass sie diese ach so spannende Story der Susi morgen erzählen würde. Susi konnte es sicher kaum abwarten!

Den ganzen Sonntag saßen die Sandteufel & Friends am Center Court und schauten sich alle wichtigen Spiele an und ließen sich von der Sonne braten. Und da kam sie wieder….die 5-Euro-Wette. Diesmal war Susi der Buhmann. Es ging allerdings um sage und schreibe 25 Euro, da die Blues Brothers und die Sandteufel & Friends ihr Hab und Gut in einer Mütze sammelten und Susi dazu überreden wollte, dass sie beim Finale der Männer Sanddevils gegen Sandfüchse über das Spielfeld rennt und dabei dem Publikum ihren Hintern zeigt. Aber selbst Susi hat eine kleine Schamgrenze und hat sich auch nach allem Anfeuern auf der Tribüne nicht dazu überreden lassen. Schade, wäre sicher lustig gewesen, vor allem weil man dann Susi´s Hämatom auf ihrem Po gesehen hätte, den Uschi ihr Freitag abend mit einem herzhaften Biss verpasst hatte.
Nach dem Finale noch ein Abschluss-Schwimmen im Meer und dann mussten wir uns leider dem Unangenehmen Teil des Wochenendes widmen – aufräumen, Zelte abbauen, Auto beladen. Gut, dass wir die Verbindungsteile des Pavillons vergessen hatten, so mussten wir diesen wenigstens nicht mehr abbauen.
Nachdem alles schön im Auto war, fuhren wir dann schließlich los. Erst tanken und dann ab zum nächsten Mc´s. Unterwegs kamen wir dann in einen kleinen Stau, aber gut, dass wir den Hexer dabei hatten, denn der kannte einen wunderbaren Weg, um diesen zu umfahren. Wir möchten hier nicht betonen, dass dies der gleiche Weg war, den wir auch auf dem Hinweg gefahren sind, aber Hexer sagt, es ist ein anderer….und Hexer hat nun mal IMMER Recht.
Im Mc´s hielten wir uns dann eine volle Stunde auf. Na wenn die uns mal nicht sponsern nächste Saison, nachdem wir jedes Mal so viel dort gegessen haben.
Allerdings haben wir denen auch immer etwas Schönes da gelassen….ihr wisst schon, Mädels!
Nach einer langen Fahrt waren dann alle gegen halb 12 in Köln und Nin in Bochum.
Endlich – oder eigentlich schade, denn das war das Ende der Beachsaison 2004 der
Sandteufel. Kurzes Resümee: es war ein unendlich toller Sommer und neben dem ganzen Feiern und Spaß haben, haben wir sogar viel zum Beachhandball dazu gelernt. Die Saison haben wir als 31. Platz von 142 Mannschaften beendet und unser Ziel für nächste Saison ist natürlich die Teilnahme an der nächsten Deutschen Meisterschaft, damit es dann auch für uns heißt: un mer fahret an de See!