Krefeld

Krefeld 10.06. - 12.06.2005 

Bericht KREFELD oder „Ein Wochenende mit SONNE“…

Die Wunden aus Kassel waren noch nicht verheilt, ausgeschlafen konnte man unseren Zustand auch nicht nennen und dennoch freuten wir uns aufs nächste Turnier: KREFELD!

Auch wenn das Turnier die vergangenen 2 Jahre nicht herausstechend war, nahmen wir uns vor, ohne Vorurteile anzureisen… Dank einiger organisatorischer Tatsachen war das jedoch schwer möglich. So stellte der Veranstalter erst Dienstag die Spielpläne online, aus dem zu entnehmen war, dass wir das erste Spiel freitags um 18.30 Uhr hatten. Da alle Mädels zumindest bis 16 Uhr arbeiten mussten, war es – ähnlich wie vor 2 Jahren – so, dass man aus dem Auto aufs Spielfeld lief um pünktlich antreten zu können.
(Aber mal im Ernst: „(…) Als alte Beachhandball-Veteranen müssten wir doch wissen, dass Krefeld bereits freitags beginnt und könnten uns ruhig mal einen Tag Urlaub nehmen! (…)“
DANKE, Ralf Legermann!!!

Nici und Amelie, die direkt aus Düsseldorf kamen, waren pünktlich, als auch Chibby und Nin, die sich allerdings noch in zivil am Spielfeld umziehen mussten, trudelten auch zeitgleich ein!
Die Kölner Bande stand wieder mal auf der Autobahn und musste darüber hinaus einen kleinen Zwischenstopp unter der Autobahnbrücke machen, da sich der nächste Parkplatz noch 4 km hinzog. So riss Juli, die an diesem Wochenende der Führer des Sandteufel-Bus war, spontan von der linken Spur auf den Standstreifen, um den Mädels das Austreten zu ermöglichen.
Offensichtlich war das kein alltägliches Bild, da am Rand kein Gebüsch sondern nur Gefälle war, und die Auto- sowie Brummifahrer freudig in ein Hup-Konzert einstimmten, um so die Mädels anzufeuern. Juli winkte und lächelte derweil auf dem Standstreifen in der Hoffnung, die Mädels mögen sich beeilen.

Nun gut, irgendwie schaffte man es trotzdem, um 18.30 Uhr am Spielfeldrand zu stehen und man hatte sogar noch Zeit, ein paar Pässe zu werfen („Mann, die sehen aber professionell aus!“) und das Schiri-Gespann Legermann/Legermann zu begrüßen! Das erste Spiel unserer Sechsergruppe 18 bestritten wir gegen die Hackstädter Wattwürmer, und – wie sollte es anders sein – begann es mit Anpfiff zu regnen. Dennoch konnten wir die erste Halbzeit mit 13:8 gewinnen! Die zweite Halbzeit war eher schlecht als Recht, sodass wir zwingend ins Penalty mussten. Erfreulich, dass alle 5 Spielerinnen (Chibby, Uschi, Inge, Susi, Nin) trafen und Juli den Gegner zum Versagen bringen konnten. Mit 5:4 entschieden wir das Auftaktspiel für uns und konnten uns an den Aufbau unserer kleinen Zeltlandschaft machen!

Kleine Zeltlandschaft??? Es ging nichts mehr! Aus den Erfahrungen der letzten Jahre hatten die Veranstalter den Zeltplatz eingezäunt um Langfingern das Handwerk zu legen. Keine schlechte Idee, hieß nur für uns: finde mal um 20 Uhr einen Platz, wo immerhin 5 Zelte mit Pavillon hinpassen. Letzten Endes fand man sich zwischen der Herren-Mannschaft „Krautsalat-Gedöns“ (oder so ähnlich!) ;) und dem Krefelder Jungvolk ein. Wie sich herausstellen sollte, waren die Zeltnachbarn in der Tat zu gebrauchen, da nicht nur unsere Grill – Grills – Grille… (Inge, wie ist noch mal die Mehrzahl von GRILL?? ;) 48 Stunden brannten, sondern die Jungs auch zwei Garnituren Biertische mit Bänken im Gepäck hatten. So war genug Platz für die Teufel und ihre FRIENDS Marco und Amelie!

Als die Zelte standen schmissen wir den Grill an und läuteten die erste Wodka-Runde ein.
Erfreulicherweise konnten wir die Teuto-Titanen wieder treffen, und mit extra angefertigten Namensschildern wie „Chibby´s Trinkpartner MARCO“ zum Lustigen Trinkspiel einladen!
Dank Kerzen (hm, riechen die gut!!), Elisabeth (unserem neusten Mitglied: alias das Wodka-Schweinchen), dem Ghetto-Blaster (Inge, Du hättest Deinen Bruder echt mal vorher fragen können!!) und natürlich dem leckeren Beachgetränk war die Stimmung so gut, dass man allgemein aufs Duschen verzichtete. Das wiederum hatte leider zur Folge, dass sich wieder mal Inge, Nin und Chibby nicht aufraffen konnten, sich wenigstens für die Party ein anderes Shirt anzuziehen. Nach weiteren Runden und jeder Menge kölschen Liedern machten wir uns gegen halb zwölf zur Party auf: Pinchen, Brause und Wodka im Gepäck!
Das wiederum sollte Uschi Stunden später zum Verhängnis werden, doch fangen wir am Anfang an….

Nachdem die Karaoke ausgefallen war (oder waren wir nur nicht pünktlich??) spielte beim Eintritt ins Partyzelt eine Live-Band, die auch gar nicht mal schlecht war. Hatte nur eben diese einfach das wichtigste Lied nicht im Programm: so stimmten Susi und Konsorten zwischen jedem Lied: I… had … the time of my liiiiiiife… ein, leider ohne Erfolg. Okay, Plan B muss her: Juli und Uschi sprangen über die Absperrung und liefen Richtung Bandleader, um ihm ihren Wunsch ins Öhrchen zu flüstern. Doch leider wurden sie auf dem Weg dorthin von den Security-Leuten eingesammelt und mussten brav wieder gehen. Dann eben keine Hebefigur! Marco, seinerzeit Sandteufel Friend, Kamerakind, Fotograf und später auch Neuzugang bei den Titanen hielt auf alles, was sich bewegte und ist verantwortlich für 180 Partybilder allein vom Freitagabend. Mit zunehmender Zeit füllte sich der Kreis um die Sandteufel und man konnte mit den Jungs der Titanen sowie mit sämtlichen Legermännern (sag mal, wie viele gibt es von eurer Sorte??) kräftig feiern.
So floss der Wodka in Strömen, und schnell musste die nächste Flasche her. Während man die erste recht gut „verstecken“ konnte, ließ Uschi´s Aufmerksamkeit nach und sie tanzte ausgelassen, die Flasche in der Hand haltend, vor dem Ausgang herum. Zu schade, dass einer der ca. 26.187.4515 Security-Männer den Türsteher spielte und mit unseren Trinkgewohnheiten nicht wirklich einverstanden war. Er schmiss die Uschi raus, damit sie die Flasche draußen leeren konnte. Freundlicherweise durfte sie uns noch Bescheid geben, ihren Unmut über diese Situation jedoch ließ sie freien Lauf und motzte wie ein Rohrspecht. Auch der Versuch, sie zu beruhigen, ging schief (… „ sag mal, Nin, ich rede mit der Inge, halt Dich da raus!“) und so betraten wir erst 20 min später wieder das Partyzelt (natürlich durch den Eingang, denn Uschi hat es auch für 5 EUR nicht geschafft, an dem Türsteher wieder vorbei zu kommen.) Die Nacht war lang und man tanzte bis in die Morgenstunden, ehe man erschöpft in die Zelte fiel, unwissend der Uhrzeit oder der Zuordnung der Zelte
(*ohne Worte*) J


M O R J E …………….. !! Was?? Es kann unmöglich schon wieder so weit sein….
Für Samstag stand uns ein langer Tag bevor: erstes Spiel um 9 Uhr, letztes Spiel um 20 Uhr!
Gott sei Dank hatte man für Samstagmorgen einen eigenen Frühstücksdienst, denn „Onkel Ulli“ („Wer ist eigentlich Ulli“???) kam zum ersten Sandteufel-Spiel und brachte leckere Brötchen mit! Zur Erklärung, Juli – Ulli ist Bärbels Bruder, Rüdis Schwager, Onkel von Nin und Chibby, Spender von Sekt und einer Runde am Samstagabend und mit Sicherheit ein neuer Fan der Sandteufel. Also: Danke, Ulli!!

Die Gegner im zweiten Gruppenspiel waren die Sunshine Reggaes. Gut aufgelegt und eigentlich auch fit gewannen wir die erste Halbzeit mit 18:10 Punkten und sogar einige Kempa konnten zum Besten gegeben werden. In der zweiten Halbzeit wurde Chibby leider wieder einmal „dismissed“ (wie kann man soviel Pech haben, Kleine!?), da sie sich kurz vorm Spielantritt noch an ihrem Ladyshaver geschnitten hatte, und der Finger wie “Sau“ blutete.
Alle Anstrengungen der Sanitäter, den Finger zu verbinden halfen nichts; nachdem sich einer der Sunshine -„Mädchen“ (@ Susi: „Wie arrogant sind wir denn??“)  über Blutflecken am Trikot beschwert hatte, war Chibby raus. Dabei war sie doch absolut nüchtern….
Gott sei Dank hatte man so gut vorgearbeitet, dass man auch den zweiten Satz mit 12:11 nach Hause bringen konnte.

Anschließend wurde wieder ausgiebig gefrühstückt. Zur gleichen Zeit baute die besagte Krefelder Jugend ihre Zelte ab und packte ihre Klamotten zusammen. Mann, hatten die noch viel Proviant. Chibby, geh doch mal fragen, ob wir die Milch haben können!?
„Hallo Mädchen, können wir was Milch haben?“ „Klar, nimm Dir zwei oder drei Liter“. Chibby packte sich zwei Tüten unter den Arm, kam zurück und drehte sich noch um, und griff ein drittes Paket. „Ups, waren ja nur zwei! J“ Freundlicherweise überließen uns die Mädels noch Kakaopulver, Brot, Marmelade, Lätta und Käse! DANKE!

Zum dritten Spiel bemühte man sich um 12 Uhr, wie immer auf Platz 8. Mittlerweile waren auch die Teuto-Titanen bei jedem Spiel dabei, und auch Onkel Ulli ließ es sich nicht nehmen, fürs zweite Spiel wieder anzureisen und brachte auch Tante Bettina mit. Die erste Halbzeit spielten wir locker gegen die Sandzicken Gräfrath und gewannen mit 16:6. Die zweite Halbzeit, keine Ahnung warum, verlief katastrophal und wir verloren mit 11:14! Mist, schon wieder Penalty. Chibby gab die Pässe, nur konnte sie sich ja schlecht selbst einen Ball zuwerfen. Nin übernahm, warf ihn aber so weit, dass Chibby ihn nicht kriegen konnte. Da wir vorlegen mussten, gerieten wir nach einem Torerfolg der Zicken mit 0:1 in Rückstand. Uschi traf, der Gegner traf, Inge-Müller nicht, Zicke nicht, Susi nicht, Zicke traf. Kempa musste her, Nin versagte, und wir gaben das Spiel mit 1:2 an die Gräfrather ab!
Sauer über uns selbst gingen wir zu den Zelten und der Großteil der Mädels legte sich schlafen. Chibby gesellte sich zu den Titanen und Inge und Nin machten sich auf den Weg um neues Bier und Wasser zu kaufen.

Viel zu schnell war es 16 Uhr und das nächste Spiel stand an. Doch vorher sollten die Titanen spielen. Marco, der von den Jungs eingekauft wurde, stattete sich schnell noch mal beim H2O-Stand mit einem T-Shirt aus, und konnte das erste Mal auflaufen. Leider waren die Gegner nur zu dritt, sodass man das Spiel gar nicht erst anpfiff. Der Fairness halber wurde dann nur eine Halbzeit gespielt, als die Dos Granatos vollständig waren.
Dann waren wir an der Reihe, diesmal: Sandteufel – Ebbe Sand Töchter. Wie sollte es anders sein, die erste Halbzeit gewannen wir, die zweite Halbzeit Ebbe Sand, die Entscheidung musste wieder per Penalty fallen. Wir verloren mit 4:5 und schworen uns, zukünftig 2:0 zu gewinnen oder 0:2 zu verlieren, nur immer diese Spannung „das kann nicht gut sein!“

Nach diesem Spiel schmissen wir den Grill wieder an und fanden uns zu den ersten leckeren Bierchen bei strahlend schönem Wetter an den Zelten ein. Mittlerweile hatte die Runde auch Zuwachs bekommen: Nici´s Chef Jörg und ein Freund von Amelie waren gekommen, um uns auf dem Turnier zu besuchen. Mit Sonnencreme und Grillgut („Mensch Uschi, wann sind die Würstchen endlich so weit, ich habe Hunger“) machten wir es uns auch zwischen den Spielen so richtig gemütlich. Inge und Nin hatten bei ihrem Einkauf einen „Wodka-Shock“ ersteigern können, den sie natürlich NUR wegen der Pintchen gekauft hatten.
Danach war der W.-Durst wieder geweckt und man gönnte sich den ein oder anderen, bevor wir uns zum letzten Spiel der Vorrunde auf den Weg machten. Mittlerweile war es viertel vor neun, und wir standen den Wohlfühlmatratzen aus Kassel gegenüber. Die bislang punktverlustlosen „Wohlies“ überreichten uns als Präsent sog. Brushaways, kleine Fingerhüte mit Noppen zum „Finger-Zähne-Putzen“, und mit den Worten: „Das einzige, was ihr drauf habt ist Zahnbelag!“ ging man in die Partie. Leider behielten die Wohlies Recht, und wir gaben das Spiel 2:0 ab.
An dieser Stelle gratulieren wir den Mädels ganz herzlich zum 2. Platz, denn nur den Sandgirls mussten sich die Wohlies im Finale geschlagen geben! Juut jemacht!!! JJ

Und endlich, wir konnten duschen gehen! Bei lauwarmem bis kaltem Wasser trottete man ins Malteser Duschzelt und quetschte sich zusammen in das total düstere Zelt. Keine schöne Erfahrung, und Inge-Müller, die das bis dato ja noch nicht miterlebt hat, ist vom Glauben abgefallen! Jedem war klar, dass Sonntag schmutzig nach Hause gefahren und in die Badewanne gestiegen wird.

Um 23 Uhr machten wir uns auf den Weg zur Party. Vielleicht können wir heute Karaoke singen?? Doch soweit kam unsere Amelie gar nicht, da alle Eintrittsbändchen ausverkauft waren, und sie nicht mehr rein kam. Alles, aber auch wirklich alles haben wir versucht, bis Nici, Nin und Amelie niedergeschlagen an der Meute vorbei (die übrigens alle vor der Tür standen und erst gar nicht mehr auf das Turnier-Gelände kamen!) zu den Zelten gingen. Jede Mannschaft, die noch an ihren Zelten saß wurde gefragt, und nach einer geschlagenen Stunde, konnte Amelie durch den Erwerb eines Bandes endlich mit ins Zelt und mit feiern.

An diesem Abend fiel die Party ein wenig kontrollierter aus, was möglicherweise an der schlechten Band und Musik lag. Möglich ist aber auch, dass wir schon ein wenig angeschlagen vom Abend zuvor waren und so nicht unser Bestes geben konnten. Dennoch floss wieder Bier, Wodka und diesmal auch Xuxu in Mengen. Ach so, da war ja noch was….die hervorragende, „chillige“ Cocktail-Lounge, die Inge Müller an diesem Abend zum Verhängnis wurde. Diese Cocktail-Lounge bestand nämlich lediglich aus Strohballen und Inge stand zu diesem Zeitpunkt noch nichts ahnend an der Bar, um eine Runde Xuxu zu besorgen. Ein paar Jungs saßen derweil auf einem der Strohballen und flirteten unsere Inge winkend und lächelnd an. Sie erwiderte dies freundlich und winkte zurück. Dann fingen die kleinen Neckereien an und man beschmiss sich mit ein wenig Stroh. Doch dann ging alles ganz schnell: die Inge flog im hohen Bogen und man sah plötzlich nur noch, wie Inge vom Heu förmlich verschluckt wurde. Gereizt und genervt befreite sich sie dann vom juckenden Stroh und Chibby ging vorbei: „Hallo Inge, alles klar?“ Inge brüllt: „NEIN“ und rupfte sich dabei noch den ein oder anderen Halm aus dem Haar. Mensch, Inge, war doch nur ein Spaß… J.
Die Party löste sich dann allmählich gegen 3 Uhr auf. Einige gingen schlafen, die anderen hielten wieder bis in die Morgenstunden durch und grillten wieder mal die Reste. Also Mädels, das müssen wir ändern. Der Alkohol hat ohnehin schon genügend Kalorien, ganz zu schweigen von der Brause. Aber die Fressorgien können wir uns nun wirklich nicht mehr leisten. Wie sehen wir nur nach der Beachsaison wieder aus!? Denkt daran, dass einige Sandteufel noch nach Gran Canaria fliegen…da muss die Bikini-Figur doch her!
Chibby verabschiedete sich gegen 7 Uhr morgens noch von ihrem Trinkpartner Marco, der das Turnier vorzeitig wegen eines Testspiels verlassen musste. Doch wo fand man sie morgens? Schlafend vor den Zelten, eingemummelt in ihrem Schlafsack auf zwei Beach-Stühlen. Dabei war doch noch so viel Platz in den Zelten, Kleine! Morgens klärte Chibby jeder über die Situation auf und aus allen Ecken ertönte: „Chibby, bei mir war doch auch noch Platz…!“ Sichtlich genervt entgegnete dann Chibby: „Also erst beschwert ihr euch, dass ihr mich morgens immer suchen müsst und jetzt kommt ihr morgens aus den Zelten, könnt mich direkt sehen und das ist auch wieder falsch.“ Naja, wo sie Recht hat, ….


Sonntag

Nachdem wir uns am Samstag mit einem dritten Platz in unserer Gruppe für das Viertelfinale qualifizieren konnten, spielten wir im Überkreuzspiel gegen das Team Bumblebee. Auch wenn wir erst um 11 Uhr auf dem Center Court stehen mussten, konnten wir das Spiel nicht für uns entscheiden und verloren mit 8:17 und 8:12 glatt.
Im nächsten Spiel trafen wir wieder auf die Sandzicken Gräfrath. Die erste Halbzeit ging deutlich an uns, wohingegen wir wieder einmal in der zweiten Halbzeit nicht überzeugen konnten! Wieder Penalty! Die ersten Fünf Spielerinnen standen (Chibby, Nici, Inge, Susi, Nin) und alle trafen, ebenso wie die Sandzicken. Im zweiten Durchgang traf Chibby während der Gegner den Ball nicht fangen konnte und wir gewannen mit 6:5. Die Freude war groß, denn nun spielten wir um Platz 5/6.

In der Spielpause gingen wir geschlossen etwas essen, doch das dauerte so lang, dass Inge Müller und Chibby ihre Teller mit zum Spielfeldrand nehmen mussten! Unglücklicherweise traf man wieder auf das Team Ebbe Sand, dem wir uns bereits in der Vorrunde beugen mussten.
Spätestens bei diesem Spiel war uns deutlich anzusehen, dass die Kräfte nicht mehr reichten: so übernahm Susi die Läuferposition von Inge, die ging als zweiter Keeper mit Chibby ins Tor und Nin ging in den Angriff.
Die erste Halbzeit verloren wir relativ kampflos, wohingegen die Zweite beim Stand von 11:11 erst durchs Golden Goal entschieden werden konnte…
leider nicht für uns ! Aber das tat der Freude keinen Abbruch, wir holten in Krefeld den 6. Platz und das war okay so!!!!

Kurz darauf fanden die Finalspiele statt. Bei den Damen waren es die Wohlfühlmatratzen gegen die Sandgirls, und bei den Männern die Beachhandballoldies gegen Kommen Später aus Kassel.
Den späteren Siegern, Beachhandballoldies und Sandgirls, gratulieren wir zum Turniersieg!

An dieser Stelle sei noch mal zu sagen, dass der Sprecher des Turniers uns heute noch in den Ohren liegt. Wie kann ein Mann mit soviel Unwissen den ganzen Tag pausenlos so viel Schrott erzählen? LÄPSCH ist das, ne Chibby und Susi?!
Wie auch immer, er gab uns eine Vorlage zu einer 5-Euro-Wette: Inge, 5 Euro, wenn du zu ihm raufkletterst, das Mirko wegschnappst und in jenes sagst: halt die Fresse, Jesus. (Wer ihn gesehen hat, weiß warum wir ihn Jesus nannten). Inge nahm die Wette an und beschloss in der Halbzeit des Damenfinales dem Bösen ein Ende zu setzten. Inge, du hast es vergessen!!! Das macht 5 Euro in die Elisabeth Vogel!!!

Natürlich standen unsere Zelte noch ALS LETZTE auf dem Platz, und wir begannen mit dem Abbau. Nicht das Zusammenpacken war das Problem, sondern der unendlich erscheinende Weg zu den Autos erwies sich als fast unüberwindbares Hindernis. Zum Glück hatten wir Marco und auch Bodo, die die schweren Taschen schleppen konnten.
Während des Packens kamen ein paar Leute auf den Platz und begutachten die stehen gelassenen Grill – Grills – Grille (Inge, sag doch mal!) und Chibby nahm prompt unsere Elisabeth und verkaufte den Herrschaften einen Grill für 2,50 Euro. Gut gemacht, Du machst aus Müll Geld, Chibby! J

Bodo hatte uns noch zu einem Abschiedstrunk an die Theke geladen, den wir natürlich nicht abschlagen konnten. So bestellten wir 4 Cola, 1 Malz und 3 Drecksack, und für wen???? Rischtisch… Marco, Inge und Chibby, die nämlich immer noch nicht genug hatten! Mit letzter Kraft schrien wir zum Abschied unseren Spruch, um uns dann singend auf dem Heimweg zu machen. Man rief uns hinterher, bis nächstes Jahr, Mädels, aber alle schüttelten den Kopf : „NEIN!“ J J J