Wesel

Wesel 17.06. - 19.06.2005 

Turnier Wesel „nimm2“ – Zweiter Platz oder was ??? J

Am Wochenende stand Wesel auf dem Plan. Die Organisatoren hatten zwei Turniere an einem Wochenende ausgeschrieben, und natürlich haben wir für beide gemeldet (wir nehmen doch schließlich alles mit!). Die Anreise erfolgte ziemlich stressfrei, waren es doch nur 100 km zu fahren. Die Hiobsbotschaft jedoch erreichte uns schon Donnerstag: Juli hat ne Blutvergiftung und Chrissi fällt aufgrund von Klausuren auch aus. Gott sei Dank war Tati wieder im Boot, sodass wir mit sieben Sandteufeln das Turnier bestreiten konnten. Das sind immerhin 3 mehr als die Al’ Sandys, die gemeinsam mit den Blusies auch die 550km auf sich genommen hatten! Doch wir Sandteufel wären nicht die Sandteufel wenn unser Friend Marco nicht wäre. Die olle „Turnierschlampe“ nämlich wurde nun bereits zum zweiten mal „eingekauft“ und zockte an diesem WE nicht unbeachtlich mit Mary, Felix, Marc und Kevin (ja, Kevin Fassbender J) sowie Marian aus Wesel! Aber beginnen wir doch mal am Freitag…

Nachdem der Sandteufel - Bully auf dem Gelände angekommen war, und die Unmengen an Gepäck (sagt mal, es wird irgendwie immer mehr habe ich das Gefühl) auf den Zeltplatz geschleppt hatten, war es auch schon fast soweit unser erstes Spiel zu spielen. Zunächst aber konnten wir die Sandys und Bluesies nach immerhin 4 Wochen Abstinenz begrüßen!

Unser Gegner waren die Freestars aus Lintfort, gegen die wir nicht das letzte Mal gespielt haben sollten. Gut aufgelegt konnten wir die erste Halbzeit recht deutlich für uns entscheiden, wohingegen – wie sollte es auch anders sein – die zweite nur wieder mit 12:11 gewonnen werden konnte. Eher schlecht als Recht, macht nix, 2 Punkte – weiter so!!
Nach der Pflicht kam die Kür, wobei ich an dieser Stelle unser Beachgetränk meine… Mit vielen Gästen, u.a. Pia und Kathrin, die an diesem Wochenende noch zu ganz besonderen Fans mit Sitzfleisch werden sollten, genossen wir kühle Getränke bei einem herrlich warmen Abend, bis wir uns entschieden, gegen 23 Uhr auf die Party zu gehen… Party?? Also das dafür vorgesehene Zelt war leer, spontan wurde die Theke angesteuert, wo die ein oder anderen bereits auf uns warteten… Man braucht sicher nicht zu erwähnen, dass Chibby, Inge-Müller und Nin traditionsmäßig wieder die Trikots trugen, ebenso wie die Tatsache, dass wieder einmal nicht geduscht wurde! Aber gut, Susi, lass paar Bier holen! Abgerechnet wurde über Wertmarken zu echt humanen Preisen, nur die Jungs an der Kasse sollten vielleicht etwas wirtschaftlicher denken. So wurde Susi beispielsweise mehrmals darauf hingewiesen, dass sie gerade für 50 EURO Bons kaufen wolle… Junge, sind wir denn zum Spaß hier? Die Runden flossen immer schneller, dank der Al Sandys waren die Besucher des Bierstandes mit guter Musik versorgt, und des Öfteren wurde gegrölt was das Zeug hielt… Nicht nur Marco wurde zusehens betrunkener, auch wir taten uns da keinen Abbruch! Vielleicht ist das auch der Grund, warum Nin bei der Hebefigur mit Susi umgekippt ist, und für einen Moment lang Stille war. Krankenwagen oder Lachen überlegte man, wobei man sich fürs Letztere entschied, es muss zu komisch ausgesehen haben… Motiviert vom zweiten Versuch, riefen wir so wieder unser ganzes Programm ab, Kasaschock, Pyramide und Lotto King Karl´s „Ich liebe Dich“ wurde zum Besten gegeben und entsprechend honoriert.
Gefeiert wurde wie immer beachtlich, wobei wir auch Müllerchen von den „Wohlies“, in ihrer Position beste Spielerin in Krefeld J, mit in die Wodka Runden einbezogen wurde. Diese sollten ihr u.a. zum Verhängnis werden, da sie sich den Freitag Abend laut Aussage der Jungs von „Kommen später“ aus Kassel noch mal gewaltig durch den Kopf hat gehen lassen und Samstag erst am Nachmittag das erste Mal gesichtet wurde. Macht nix, Müllerchen, wenigstens hast Du mehr drauf als „einfach nur Zahnbelag“!
Wann der Abend endete, weiß man nicht, die Sonne ging auf, die Vögel zwitscherten und es sollte ein schöner, sonniger Tag werden…



Turniertag 2 oder „welche Ratten haben diese Nacht in meinem Mund gepoppt“

9 Uhr. Anpfiff. Gegner: Horney Hornets aus Minden. Spielausgang: 2: 1 verloren. No comment! Ohne Übertreibung ist bei diesem Spiel zu sagen: Wir waren noch betrunken!
Ein bisschen angefressen über die wieder mal so unnötige Niederlage, jubelten wir den Al Sandys noch zu um anschließend ein wenig aufzuräumen. Doch erst musste ein Konter-Bier her, diese Kopfschmerzen waren ja nicht auszuhalten. Auch ein zweites Mal Zähneputzen war bei der ein oder anderen durchaus vorteilhaft. Es war halt wieder mal eine geile Nacht! Uschi übernahm dieses Mal den Brötchendienst und brachte dann auch neuen Wodka mit, da sie unseren Vorrat daheim im Kühlschrank vergessen hatte! Natürlich musste sie aufgrund dessen auch unser Schwein Elisabeth füttern, und ein paar Eus abdrücken. (Heisst natürlich auch: Noch mehr fürs nächste WE J )
Wer wollte bzw. schon wieder konnte aß ein Brötchen; schnell wurde jedoch ein Brunch mit Grillgut – eh, wir haben gar nicht gegrillt Freitag?! – draus gemacht und gut gestärkt konnten wir ins dritte und letzte Vorrundenspiel gehen. Der Gegner diesmal war die HSG Wesel. Immer noch sauer über die Niederlage gegen die Hornets schworen wir uns RACHE !! Die erste Halbzeit gewannen wir mit 19:7 und in der zweiten Halbzeit veranstalteten wir fast ein Kempa-Festival, wobei jede Spielerin mindestens einen warf. Aufgrund dessen ging auch die zweite Halbzeit mit 38:9 an uns! Nachdem die Ergebnisse der Vorrunde da waren, verfiel man in Freude: „Ja, der Gruppenerste klatsche in die Hand!“ Die Hornets hatten glatt mit 2:0 gegen die Freestars verloren, und wir waren Erster!! Aber nicht nur wir, auch die Bluesies und die Al Sandys konnten in ihrer Gruppe überzeugen und die Spitze übernehmen.

Im Viertelfinale trafen wir wieder auf die Freestars (Klappe die Zweite) und haben uns nach einer guten ersten Halbzeit, in der Zweiten geschlagen geben müssen. Gut, Penalty her---
Werferinnen waren: Chibby, Tati, Uschi, Susi und Nin. Erfreulicherweise trafen alle und Tati hielt einen Ball, sodass wir uns aufs Halbfinale freuen konnten. Juhuu…. Erstes Halbfinale 2005!!! Die Bluesies marschierten glatt mit 2:0 durch, während die Sandys sich Papa Olli´s Söhnen geschlagen geben mussten. Letzten Endes gewannen sie aber die zwei darauf folgenden Shoot-Outs der Platzierungsspiele und konnten mit einem 5. Platz aus dem ersten Turnier gehen. Die Blues Brothers spielten im Finale gegen das Team Apfel und erreichten nach dem Penalty den 2. Platz!

Unser Halbfinalgegner war das Team 2000 aus Bremen. Um es kurz zu machen, es war nicht unser bestes Spiel, zuviel verworfen, die Deckung der anderen stand zu gut, und wir gaben beide Sätze ab. Auch gut, wer will denn gleich ins Finale?! Vor dem Spiel um Platz 3 bestritten wir unser erstes Vorrundenspiel des zweiten Turniers gegen die Nordies in Nature Kassel, welches wir mit 17:12 und 12:9 nach Hause bringen konnten. Mittlerweile war auch Juli mit Kamara und Schweinchen eingetroffen. Bedingt durch ihren Fuß konnte sie erst Samstag anreisen. Wir waren also wieder vollzählig! Immer noch gerädert vom Vorabend, erschöpft von den Spielen und durstig nach Bier – es war nämlich blauer Himmel und Sonnenschein pur – gingen wir ins Spiel um Platz 3. Gegner waren Bumblebee Wildeshausen, denen wir uns schon im Viertelfinale in Krefeld beugen mussten. Chibby und Inge versuchten zwar noch, den Platz 3 durch Penalty zu entscheiden, aber darauf ließ sich Bumblebee nicht ein. Die werden schon gewusst haben, warum! Glatt verloren wir mit 2:0 und freuten uns dennoch über den 4. Platz und 10 Punkte!! Ein klarer Aufstieg war zu sehen!

Dann ging es zu den Zelten und wir konnten endlich mal entspannen und gemütlich grillen.
Man unterhielt sich über den Freitagabend und erschrak darüber, wie viel wir eigentlich getrunken hatten. Susi und Marco können sich als Platzvollste daran leider nicht mehr erinnern, aber man zählte all die leeren Flaschen, die zwischen, in und um den Zelten herum lagen. Wie auch immer – Hunger – Grillen – Duschen – Schlafen oder wieder Trinken – Party! Doch wurde unsere gemütliche Runde durch den Mann gestört, der selbst mehr als Jesus aus Krefeld sprechen konnte. Seine eigentlich Botschaft: hier darf nicht gegrillt werden und macht die Musik ab 1 Uhr aus! Dafür hat er ca. eine ¾ Stunde gebraucht, wobei auch Henne (?) von den Selecaos nicht ganz unschuldig war und ständig ALLES hinterfragen müsste. Ein Tip von uns: wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten!

Wieder gingen wir gegen 23 Uhr mit Wodka bewaffnet ins Zelt, wo heute doch beachtlich mehr Menschen als gestern waren. Direkt am Eingang machten es die Weseler Mädels a là Coyote Ugly und versuchten das Publikum mit noch nie zuvor gesehenen Dancemoves auf der Theke anzuheizen. Wir rückten ein wenig weiter Richtung Tanzfläche und ließen erstmal alles mit ein paar Runden Xuxu auf uns wirken. Markus empfahl uns direkt, dass es für uns wohl günstiger sei eine ganze Flasche davon zu kaufen und nicht immer Pinchen zu bestellen. Taten wir auch und dazu schickten wir noch Juli zu ihm, die dann den Xuxu „für umsonst“ bekommen hat – noch mal ein paar Euros gespart. J

Derweil beobachteten wir 3-4 Selecaos, die ihren Gefühlen freien Lauf ließen und total ausgelassen tanzten. Einen besonderen Lob hat sich der Hexer verdient…wir wussten gar nicht, dass du so schön tanzen kannst!

So, und nun kommen wir zum 18jährigen Schiri Michele aus Krefeld…äh Entschuldigung, Mikele meinen wir natürlich! Mikele, schau genau hin, diese 9 Zeilen gehören nur dir!!!!!!!!
Mikeles größter Wunsch war es am Samstagabend nämlich dieser: Mikele geht zur Inge: „Wer schreibt bei euch eigentlich die Berichte?“ Inge: „Nin und Susi!“ Mikele geht mit einer wimmernden Stimme und Hundeblick zur Susi und sagt: „Schreibt mich doch bitte auch mal in eure Berichte; nicht immer nur die Legermänner!“ Susi: „Ja, okay, machen wir!“ Mikele, total aus dem Häuschen: „Ohhh, DANKE!“ und bedankte sich mit einer innigen Umarmung und Küsschen bei Susi und Inge. Dann kam er noch mal zurück: „Schreibt aber bitte Mikele und nicht Michele!“ Yo, is jebongt, Mikele!
Aber Michele, gib dir keine Mühe, unser neuer Schiedsrichter des Vertrauens ist in diesem Jahr Axel Ahrend – tut uns leid, Horst! Aber Axel ist einfach unschlagbar…äh, neben den Legermännern natürlich. Ach, Mist, schon wieder die Legermänner erwähnt. Sorry, Michele…Mikele oder wie auch immer. Aber die Legermänner sind nun mal unser liebstes Schiri-Gespann!!!

Leider durfte das Studio 82 nur bis 1 Uhr auflegen, so dass wir danach leider selbst wieder singen mussten. Ihr habt es nicht anders gewollt. Es ging der ein oder andere Rundgesang in unserem Kreis herum und wir packten wieder alle Hits aus…von kölschen Karnevalsliedern wie „Dat Wasser vun Kölle es jot“ bis hin zu Kinderliedern wie die „Affenbande“. Aber irgendwann wurden auch hier die Schotten dicht gemacht und wir machten uns samt Musikwägelchen der Al Sandy´s auf nach draußen zur Biertheke.
Ein Beobachter sah Folgendes (Big Brother is watching you…):

Ein bis dato Unbekannter blödelte mit unserer Nin rum. Er lag auf der Bierbank, Nin stellte sich vor ihm auf diese und ließ ich rücklinks fallen und hatte offensichtlich großes Vertrauen in ihn. Nin verschränkte die Arme, fiel, er hielt fest – zum Glück. Dann packte Nin die kleine Trickkiste aus und vereinbarte mit für 25 EURO (hey, wir werden immer teurer) ihm einen Spagat auf ihm zu machen, während er immer noch auf dieser Bank lag. Auch das funktionierte. Kurz ließ man die beiden aus den Augen und es knallte. Beide fielen, es klirrte und 1.000 Scherben lagen auf dem Boden. Der Kerl (wer war das eigentlich, Nin?) hat sich den Ellenbogen aufgeschlagen, doch Nin ist zum Glück nichts passiert.
Dafür hat ihre kleine Schwester Chibby für Verletzungen gesorgt. Beim Pipi-ins-Gebüsch-Machen konnte Chibby das Gleichgewicht nicht mehr halten und ist in einen Dornenbusch gefallen. Mit total zerkratztem Rücken kam sie aus der Dunkelheit wieder und klagte uns ihr Leid. Nin wollte es aber irgendwie doch der Chibby nachmachen und kippte kurze Zeit später – nachdem sie mit Felix und Kevin Wetttrinken im 6er-Rhythmus Bier veranstaltete- einfach nach hinten von der Bank (haben wir uns den Kopf dabei am Bierwagen gestoßen, Nin?).
Susi rülpste wie immer um die Wette mit Felix, wobei es ihr bis heute noch nicht gelungen ist ihm das Alphabet nachzurülpsen – bis Herrenberg haste noch Zeit zum Üben!
Marco rauchte wieder, Nici verabschiedete sich vorzeitig ins Zelt, Inge wurde immer noch von Matze von Kommen Später aus Kassel angebaggert, der immer noch nicht verstehen konnte, dass Inge erst 17 ist, „dabei sieht die locker wie 25 aus und ist total geil. Aber das kann ich doch nicht machen, ich bin 27!“
Von den Xuxus feteten noch Sascha, Olli, Markus und Kannix, wobei Kannix aus der Xuxu-Gemeinde hervorstach und singend und kreischend am Musikwägelchen stand. Einige Team-Apfel-Spieler waren auch noch da bis irgendwann auch der Bierwagen schloss. Und nun? Die Sonne ging zwar schon auf, aber ins Bett wollte noch keiner. Wir (Sandteufel ohne Nici, Markus und Sascha vonne Xuxus, und der Kleine vonne Team Apfel) gingen ins Sandteufel-Gemach, veranstalteten wieder eine Fress-Session mit kalten Würstchen….hmmm, waren die lecker, tranken noch das ein oder andere Bierchen und tanzen zur Musik auf dem Fußballplatz. Wir hatten die Musik dann doch angemacht, weil wir uns einig waren, dass wir die Musik zwar um 1 Uhr ausmachen sollten, aber niemand hat gesagt, wann wir sie wieder anmachen durften. So allmählich ging dann der eine nach dem anderen ins Bett. Aber
Susi und Chibby checkten bevor sie ins Bettchen gingen noch (also bevor Susi ins Zelt ging und Chibby auf dem Fußballplatz schlief), ob ihr Lieblings-Schiri Axel auch wohl behütet in seinem Zelt lag. Er campierte direkt neben ihnen und die Mädels öffneten behutsam sein Zelt, schauten hinein, doch sahen keinen Axel – und das um ca. 5 Uhr morgens. Das kann doch nicht sein! So warfen Sie einen zweiten Blick ins Zelt und entdeckten in der äußersten rechten Ecke einen Schlafsack. Aber lag da auch jemand drin? Chibby „wollte mal fühlen“ und packte ihn am Fuß und zog ein wenig und stellte dann fest: „ja, da liegt einer drin“. So
konnte Susi dann schlafen gehen und Chibby zog mit Juli und der Kamera durch die Zelte und filmte die Leute beim Schlafen. War wohl ziemlich lustig, wie Felix mit dem Hintern aus dem Zelt hing, sich dabei mit dem Kopf auf der Luma abstütze und einfach schlief. Wer hat ihm dabei eigentlich die Wade mit Edding bemalt? J
Wieder ging ein Tag vorbei und wieder sagen wir nichts zur Verteilung der Zelte oder der Wohnungen J


Sonntag – da war doch was………..

Die Frage, wie unser Wohlbefinden an diesem Morgen war, beantwortet sich von selbst. Unsere kleine Chibby fanden wir diesmal nicht in irgendwelchen Autos, nein, sie hatte sich freundlicherweise MITTEN AUF DEN FUSSBALLPLATZ im Schlafsack eingekuschelt und die Musikbox der Al Sandys bewacht. Es war also kein Problem, sie sofort zu finden!!
Ne geile Partynacht hinter uns, aber fit wie eh und je standen wir Punkt 9 Uhr auf Platz 3 und warteten auf unsere Gegner. Keine Ahnung Borken, unsere Gegner im letzten Vorrundenspiel, allerdings hatten wohl offensichtlich verschlafen. Kurze Zeit später wurde bekannt, dass die Mannschaft das Turnier aufgegeben hat (also so eine Angst sind wir aber nicht gewöhnt!) und wir heimsten die 2 Punkte ein ohne ein Tor geworfen zu haben.
Zwar freuten wir uns darüber, aber hey, wozu sind wir sooo früh aufgestanden?!
Unser Pendant für dieses WE hingegen gewannen auch alle Spiele der Vorrunde und unser Marco konnte sich auf ein weiteres Viertelfinale mit den Sandys freuen.

Zwischen der Vorrunde und dem Viertelfinale genossen wir ein Frühstück in der Sonne und beklagten all die Stellen, die so weh taten… mi mi mi. Zwischen Anfeuerungsrufen und Sonnencreme schlugen wir die Zeit tot bis unser Viertelfinale anstand. Unsere Gegner waren – na, ratet mal – rischtisch, Freestars Lintfort.
Klappe, die Dritte ging mit 2:0 über die Bühne, beide Sätze sicher mit 18:12 und 16:12.
Halbfinale, wir kommen…. Derweil hatten sich auch die Jungs aus dem Gäu beide fürs Viertelfinale qualifiziert. Hier die Paarungen:

Sandteufel – Nobody´s Lintfort
Al Sandy´s – Team Apfel
Blues Brothers – Xuxu Wesel

Während die Blues Brothers straight Richtung Finale gingen und mit 2:0 die XUXU´s bezwingen konnten, mussten die Sandy´s nach einer fantastischen ersten Halbzeit ins Penalty. Dort überzeugten sie und konnten sich über den Einzug ins Finale freuen.

Den Sieg haben die Sandy´s nicht zuletzt den unschlagbaren Groupies zu verdanken, wobei wir eine hier besonders heraus heben möchten. Kevins Tantchen, die als Fan mit einem riesigem Schild, verziert und hervorgehoben mit Luftballons, laut schreiend und jubelt am Spielfeldrand stand.

„ICH SUCHE KEVIN FAßBENDER“

stand in riesigen Lettern auf dem Schild! Also Tantchen, von uns bekommst Du definitiv den Ordnen: FAN DER SAISON 2005 verliehen!!!

Bei uns hingegen ging es etwas dramatischer zu....
Die erste Halbzeit gewannen wir noch ungefährdet mit 18:14. Kurz nach Anpfiff der zweiten Halbzeit sah Inge-Müller nach einem eher fragwürdigen Foul an der quirligen Torhüterin (die übrigens ALLE Tore dieser Begegnung warf!) die Rote Karte! Also ein 6m und ne Hinausstellung hätten gereicht!! However, gezwungen durch die dünne Personaldecke, musste Susi mit nach hinten in die Deckung. Da Uschi bereits mit einer Hinausstellung vorbelastet war, übernahm Susi den Keeper. Noch einmal 4 Minuten später durfte auch Susi mit Rot (durch 2 Hinausstellungen) gehen, und es blieben nur noch Uschi, Nici, Nin, Tati und Chibby….Also wurde auch die Nin nach hinten geholt und wir spielten mit 3 Läufern (bei unserer Kondition und bei 32°C) man wunderte sich zwar ein wenig („Uschi, was machst Du hier, Du warst doch noch nie im Angriff?), aber man riss sich zusammen und kämpfte weiter. Die Torhüterin warf weiter lustig ihre Tore und wir gerieten in 12:14 Rückstand. Bitte, kein Penalty…. In den letzten 3 Sekunden konnte Tati sich noch einmal durchsetzen und traf zum 14:14! Der Jubel war riesengroß, nun hieß es, noch das Golden Goal zu schießen. Uschi erkämpfte sich den Ball. Jubel! Angriff nach vorne, Ball weg! Lintfort war im Angriff. Nin provozierte das Stürmerfoul und wir gingen wieder in den Angriff. Nici, deren Ausbeute ein bisschen geringer ausgefallen war dieses WE, schaffte letzten Endes den Siegtreffer und somit den Einzug ins Finale. Die Freude war riesig und mit letzter Kraft schrien wir unseren Spruch!! Finale!!!!! Es ist unglaublich!!!! Schnell den Rüdi anrufen….

„Rüdi, wir müssen Dir was sagen: F I N A A A A L E, ohhhhhhhhhhhhhh……..“

Aber zurück zum Spiel. Marc hatte Sonntagmorgen gesagt, dass wenn die Sandys ins Finale kommen, würde er Inge Müllers XS-S Hose zum Spiel tragen. Leider hat er sich nicht getraut, warum eigentlich nicht??? Marco derweil war völlig aus dem Häuschen, war es doch sein erstes Master-Finale….

Leider war es nicht möglich, die beiden Finalspiele hintereinander zu spielen, sodass es für uns hieß, schnell spielen, damit wir das Männerfinale mit ausschließlich schwäbischer Beteiligung sehen können. Sieger wurden letzten Endes die Bluesies, die mit einem 1. und einem 2. Platz ihr Soll auch total erfüllt hatten!
Das Finale XUXU Niederrhein gegen Sandteufel begann etwas früher auf Platz 2. Wir konnten mit zwei Torwarttoren, einem Kempa und ein bisschen Pech für die anderen mit 7:0 in Führung gehen. Los, das wollten wir uns nicht mehr nehmen lassen und gewannen tatsächlich die erste Halbzeit! Mit dem Vorsprung im Rücken gingen wir in die zweite Halbzeit, die wir aber leider nicht gewinnen konnten und uns so einmal mehr im Penalty behaupten mussten. Und wirklich, das Finale hätte nicht spannender sein können. Werferinnen: Chibby, Tati, Nici, Nin, Susi.
XUXU traf, Chibby traf = 1:1. XUXU Kempa, Tati traf = 2:3. XUXU traf, Nici traf = 3:5.
Nin Kempa, XUXU traf = 4:4. XUXU traf, Susi traf = 5:5 nach dem ersten Durchgang.
Nun lag es an uns vorzulegen. Tati verwandelte sicher den Ball und XUXU ging auf Kempa, warf, traf und siegte!!!
Doch auch die Niederlage tat unserer Freude keinen Abbruch! Wir waren Zweiter und sollten bei der Siegerehrung auch „die schöneren Rucksäcke“ bekommen J

Doch das Schlimmste stand uns noch bevor: Zelte abbauen. In wirklich knallender Hitze bei 32 Grad schwitzten wir uns was zurecht bis wir die Tausend Taschen und Schlafsachen endlich wieder im Bully hatten. Ein paar gingen noch duschen, während die andere Hälfte packte und Inge Müller sich um die Kaution kümmerte.
Um halb Sieben endlich verließen wir das Gelände und machten uns auf den Weg zum super stylisch und trendigem McDonalds in Wesel. Dort ließen wir das WE noch einmal Revue passieren und lachten Tränen über die Vorkommnisse und Situationskomiken. Jedoch in einem Punkt waren wir uns alle einig: Das wohl einschneidenste Erlebnis war:


“ICH SUCHE KEVIN FAßBENDER“……


In diesem Sinne, man sieht sich in Bergkamen ! Dicke Lümmel… Nacht zusammen! J J J